Rezension: Maybe this time – Und auf einmal ist alles ganz anders

Und hier ist sie auch schon, meine zweite Rezension, heute zu Maybe this time. Es ist der erste Band der Colorado-Ice Reihe und ich habe das Buch im Rahmen einer Leserunde bei der Lesejury erhalten. Das beeinflusst natürlich nicht meine ehrliche Meinung.

Maybe this time

 

Und darum gehts:

Wenn die erste große Liebe auf einmal wieder vor einem steht …

Abigail Jansen hat die Nase voll von Männern. Nach einer komplizierten Trennung will sie in ihrem Heimatstädtchen Glenwood Falls, Colorado, einen Neuanfang wagen. Hier hofft sie, sich erst einmal ganz auf ihre Tochter konzentrieren zu können. Doch sie hat die Rechnung ohne Jackson Westmore gemacht. Jackson ist groß, gut aussehend – und er scheint ein Auge auf Abby geworfen zu haben! Doch wie kann das sein, schien er sie doch früher zu hassen?

Autor: Jennifer Snow

Preis: 10,00€

Seiten: 368

Verlag: LYX

Quelle: amazon.com

 

Das Cover ist ein absoluter Hingucker, allein deswegen hätte ich das Buch so sofort gekauft. Alles ist schön in Szene gesetzt und macht sofort Lust auf den Inhalt. Die Farben sind warm und herzlich, und spiegelt so die Idee des Buches wieder.

Und da sind wir auch schon; beim Inhalt:
Das Buch ist in der 3. Person Singular und im Präteritum geschrieben, außerdem in zwei verschiedenen Sichten, nämlich der von Abby und der von Jackson. Dies ist aber nur durch einen Absatz gekennzeichnet, hier hätte ich mir zumindest kurz den Namen des jeweiligen Erzählers über dem Text gewünscht, aber man hat sich auch so recht schnell zurechtgefunden.
Ich persönlich lese lieber aus der Ich-Perspektive, aber auch diese Sichtweise hat mir keine Probleme bereitet. Ich konnte mich gut in die Charaktere aus Glenwood Falls reinversetzen.
Übrigens war dies das erste Buch, das ich je von Jennifer Snow gelesen habe.

Anfangs sieht es ganz so aus, als würden sich Abigail und Jackson überhaupt nicht ausstehen können, doch schnell wird klar, dass Jackson nach wie vor in seine Jugenliebe Abby verliebt ist, und die Abneigung nur als Art Maske diente.
Im Laufe der Geschichte bröckelte diese Fassade, bis auch Abby es endlich verstand.
Außerdem schlug er sich eindeutig auf die Seite von Dean, Abbys Exmann. Ich bewundere diese Loyalität ihm gegenüber, schließlich hat er damals seine große Liebe an eben diesen besten Freund verloren.

Ich habe mich sehr gefreut, als Abby und ihre alte Schulfreundin Becky sich wieder näher gekommen sind und sich ständig und bei allem unterstützt haben, so wie beste Freunde es eben tun.

Was mir jedoch nicht wirklich gefallen, oder eher mich verwirrt hat, war das Verhalten von Dani, der Tochter von Abigail und Dean. Sie redete wie eine 14- oder 15-jährige, dabei ist sie doch erst neun. Ihre Wortwahl klang meist unnatürlich reif und erwachsen.

Alles in allem eine wirklich schöne Geschichte, ich bereue es nicht, sie gelesen zu haben. Sie ist an den richtigen Stellen spannend, liebevoll, und manchmal auch traurig. Aber das Riesendrama bleibt aus, was eigentlich gut ist. Das braucht diese Geschichte nicht.

Ich kann sie nur weiter empfehlen, besonders wenn ihr Lust auf eine etwas ruhigere, aber trotzdem nicht weniger schöne Story habt. Dann ist Maybe this time – Und auf einmal ist alles ganz anders genau richtig.

Am 28. Februar erscheint übrigens der zweite Teil Maybe this love – Und plötzlich ist es für immer der Colorado-Ice Reihe.

 

Ihr findet meine Rezension auch hier noch: http://www.lesejury.de/rezensionen/deeplink/180238/User

 

 

 

 

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